Wo Handwerk auf Charakter trifft

Kein anderes Weinbauland bietet eine solche Vielfalt unterschiedlicher Geschmacksnoten in seinen Weinen wie die Steiermark. Jede einzelne Rebsorte entwickelt – geprägt von Boden und Klima im Weingarten – ihre ganz spezifische Charakteristika. Diese individuellen Charakterzüge vom Weinberg in den Keller und dann später in die Flasche zu bringen, ist die Aufgabe von Christian Stocker.

Sein „technisches“ Know-How holte er sich in der Weinbaufachschule Silberberg, das praktische Wissen aus dem elterlichen Betrieb bei ihm Zuhause. 

Zeitgemäße Kellertechnologie

Moderne Edelstahltanks erlauben ihm dabei eine kontrollierte Gärung, die sich in der Steiermark bereits seit Jahrzehnten bewährt hat. Damit sichert man das hohe Anforderungsprofil steirischer Weine. Diese sollten reintönig, brilliant, frisch, trocken sowie sortentypisch mit viel Frucht und Würze ausgeprägt sein.

Geduld, die sich auszahlt

Erst nach einer optimalen Reifezeit werden die Weine dann in die Flaschen gefüllt. Das ist von Wein zu Wein unterschiedlich. Während der Junker noch im aktuellen Jahr der Weinlese jeweils am Mittwoch vor Martini im November präsentiert wird, werden die Klassiker erst im Frühjahr gefüllt.

Rotweine wiederum reifen bis zu ihrer Vollendung 12 Monate in Barriques. Diese 225 Liter fassenden Eichholzgebinde sind etwas ganz Besonderes. In ihnen können die Weine ihr volles Potenzial entwickeln und langsam zu ihrer Größe heranreifen. Diese kleinen Fässer werden ausschließlich für den Ausbau der Sorten Blauer Zweigelt und Blauer Wildbacher verwendet.

Tradition trifft Technik. Leidenschaft trifft Charakter.

Jeder Wein, der unseren Keller verlässt, trägt die Handschrift von Christian Stocker – und ein Stück Weststeiermark in sich.